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Meldungen

Wir freuen uns über viele Spenden!

Die Woche vom 20. bis 25. März 2023 brachte uns einen warmen Regen an Spenden:
Spenden an uns statt Geschenke: Wir danken für mehr als 700 Euro!
Montag, 20.03.: Spendenscheck der Grundschule Gr. Schwülper
Mittwoch, 22.03.: LIONS spenden Haushaltgegenstände
Donnerstag, 23.03.: Spendenübergabe “Das goldene Herz”

Die Spenden im Einzelnen:

  • Wir bedanken uns ganz herzlich bei einer Meiner Bürgerin, die anlässlich ihres Geburtstags auf Geschenke verzichtete und stattdessen ihre Gäste bat, uns mit Spenden zu unterstützen, es waren am Ende 775 Euro, vielen Dank allen Spendern.
  • Die Schüler der Grundschule in Gr. Schwülper haben einen Bücherflohmarkt veranstaltet. Der Erlös dieser Aktion in Höhe von unglaublichen 1314,09 Euro wurde uns am 20.03. im Rahmen einer kleinen Feier in der Pausenhalle symbolisch überreicht.
Der Erlös aus dem Bücherflohmarkt: Als Spende für uns!
  • Der LIONS-Club unterstützt uns erneut, dieses Mal mit Haushaltskleingeräten im Gesamtwert von 1000,- Euro.
    Am 22.03. wurden uns diese Spenden im Magazin übergeben.
    Wir danken den Mitgliedern des LIONS-Clubs!
Volker Tanneberger von den LIONS bei der Übergabe der Spenden an uns.
  • Die Braunschweiger Zeitung hatte in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen die Leser in der Vorweihnachtszeit zur traditionellen Spendenaktion “Das goldene Herz” aufgerufen. Wir sind eine von 15 Organisationen, die dadurch unterstützt werden sollte. Am 23.03. wurde im Rahmen einer Übergabefeier die Höhe der Spendensumme bekannt gegeben und an die 15 Organisationen symbolisch übergeben. Und hier ist das Ergebnis:
Chefredakteurin Kerstin Loehr und der Geschäftsführer des Paritätischen Braunschweig, Sven Spier, mit dem symbolischen Spendenscheck der Aktion Goldenes Herz 2023.
Foto: Stefan Lohmann/regios24

Geteilt durch 15 bedeutet: Unsere Arbeit wird durch das Goldene Herz mit einem Betrag von 7.757,13 Euro unterstützt.

Weitere Bilder:

Symbolische Scheckübergabe an die Vertreter der 15 Projekte, die Spenden aus der Aktion Goldenes Herz 2023 erhalten. Foto: Stefan Lohmann/regio24
Eine tolle Anerkennung unserer Arbeit!

Jahreshauptversammlung 2023

Am 22.03.2023 fand im Magazin die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Einschließlich unseres Gastes, der neuen Gleichstellungsbeauftragten der Samtgemeinde, Rukiye Cankiran, waren 31 Teilnehmer erschienen. Damit war knapp mehr als die Hälfte der aktuell 59 Mitglieder präsent. Unser Mitglied Stefan Konrad überbrachte als stellvertretender Bürgermeister die Grüße der Samtgemeinde.
Sowohl der Jahresbericht des Vorsitzenden als auch der Kassenbericht, vorgetragen vom Kassenwart Wolfgang Stindl, waren wegen des sehr ereignisreichen Jahres 2022 überdurchschnittlich umfangreich.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Der bisherige Vorstand, dessen 2-jährige Amtszeit endete, stellte sich komplett der Wiederwahl und wurde ohne Gegenstimmen erneut gewählt.
1. Vorsitzender: Heinrich Lagemann,
2. Vorsitzende: Dorothea Winter,
Schriftführerin: Martina Behrens,
Kassenwart: Wolfgang Stindl.

Eine erfreulich große Runde bei der Jahreshauptversammlung 2023

Mittwochs wieder Treffen für alle im Magazin

Nun ist es fast genau 3 Jahre her, dass Mitte März 2020 durch Corona viele Aktivitäten plötzlich nicht mehr möglich waren. Das galt auch für unsere beliebten Nachmittage der Begegnung immer mittwochs im Magazin.
Doch jetzt laden wir wieder regelmäßig ein, jeden Mittwoch von 14:30 bis 16:30. Es gibt Kaffee und Tee und süße Leckereien, vor allem aber endlich wieder das gesellige Zusammentreffen von Helfern und Geflüchteten in einem größeren Rahmen.

Im kleineren Rahmen haben wir damit am 8. März begonnen, am Weltfrauentag. Tatsächlich waren es vor allem unsere Frauen, die das Magazin wieder so schön hergerichtet haben, nachdem es wegen der Reparatur der Decke über Monate gesperrt war und zum Schluss sogar völlig leer geräumt werden musste.

Männer waren aber auch da

An diesen Nachmittagen freuen wir uns nun auf rege Beteiligung. In netter Atmosphäre lässt sich gut plaudern, können kleine Probleme nebenbei besprochen und die eine oder andere Sachspende mitgenommen werden.

Ein Jahr Krieg in der Ukraine

Ein ganzes Jahr dauert nun schon dieser Krieg, von dem zu Beginn auch manche Militärexperten geglaubt haben, er wäre nach wenigen Wochen, wenn nicht sogar Tagen beendet. Beendet durch einen militärischen Sieg der Russen aufgrund ihrer großen Überlegenheit. Doch eine solche Überlegenheit gibt es nur, wenn man lediglich die Zahl der Soldaten, der Panzer, der Flugzeuge und anderem Gerät vergleicht. Wenn man außer Acht lässt, dass eine andere Überlegenheit vielleicht viel wichtiger ist, nämlich die moralische Überlegenheit der mutigen Ukrainerinnen und Ukrainer, die nur friedlich und frei in einer Demokratie leben wollen und mit allen Konsequenzen bereit sind, dafür zu kämpfen. Im Grunde genommen wurde diese moralische Überlegenheit schon in den ersten Kriegstagen sichtbar, als der demokratisch gewählte Präsident Selenskyj nicht ins sichere Exil floh, sondern sich auf offener Straße in Kiew zeigte, während das russische Militär siegessicher auf die Hauptstadt zurollte. Diesen Mut, diese Entschlossenheit zeigen von Anfang an die meisten Ukrainer und deshalb bin ich davon überzeugt, dass Russland am Ende nicht gewinnen kann, sondern einen hohen Preis für den Versuch zahlen wird, ein anderes souveränes Land zu überfallen und sich einzuverleiben. Es liegt im Interesse aller anständigen Menschen, dass ein Aggressor mit solch einem brutalen Krieg keinen Erfolg haben darf.  

Niemand weiß, wann dieser Krieg endet und wie viele Menschen noch sterben müssen, wie viele Häuser zerstört werden. Ich hoffe sehr, dass der nächste Jahrestag nicht mehr im Krieg stattfindet, und dass, wenn endlich die Waffen schweigen, die Ukraine als unabhängiges Land weiter bestehen wird. Dafür müssen wir ihr weiterhin helfen und bereit sein, selbst Einschränkungen hinzunehmen, unsere Solidarität darf nicht nachlassen.

Wir als Flüchtlingshilfe sind stolz darauf, dass wir im Papenteich rund 200 geflüchteten UkrainerInnen wirkungsvoll helfen können und danken allen, die uns dabei unterstützen. Gleichzeitig sind wir selbstverständlich auch für die Geflüchteten anderer Nationalitäten da, auch wenn am 24. Februar unsere Gedanken vor allem bei den Ukrainerinnen und Ukrainern sind.  

Heinrich Lagemann    

EDEKA Ankermann spendet der Flüchtlingshilfe Geschirr

Der Kontakt kam über den Lions Club Gifhorn zustande, der unsere Arbeit unterstützen wollte. Clubmitglied Thoralf Ankermann, Chef der EDEKA-Ankermann-Märkte setzte diese Unterstützung tatkräftig um, indem er Anfang Dezember große Mengen an Geschirr, Gläsern und Bestecken beschaffte und spendete.

Christian Becker, Volker Bückmann, Hinrich Wolff und Volkmar Tanneberger mit Gläsern und Geschirr (von links), Doro Winter ist begeistert.
Kistenweise Geschirr für die Ausstattung der Wohnungen

Die Samtgemeinde ist zuständig für die Unterbringung der UkrainerInnen, die im letzten Quartal 2022 von Ehra-Lessien zu uns gekommen sind.
Die Flüchtlingshilfe Papenteich versucht, die Wohnungen mit allen notwendigen Sachen auszustatten. Durch Sachspenden haben wir zwar Einiges, bei den hohen Zuweisungszahlen reicht das aber nicht. Doch mit dieser großzügigen Spende können wir viel bewirken.
Vielen Dank der Firma EDEKA Ankermann und vielen Dank den Lions!

Ankommende UkrainerInnen

Das Land Niedersachsen hat seine Aufnahmequote an ukrainischen Flüchtlingen übererfüllt, so dass diese grundsätzlich durch die Landesaufnahmebehörde auf andere Bundesländer zu verteilen sind.

Seitens des Landkreises wird daher grundsätzlich darum gebeten, ukrainische Flüchtlinge an die Landesaufnahmebehörde Laatzen zu verweisen, um sich dort registrieren zu lassen und von dort verteilt zu werden.

Ukrainische Flüchtlinge, die hier im Landkreis bei Verwandten unterkommen können, können sich jedoch im Landkreis Gifhorn direkt anmelden. Wie am 15.12.22 von der Ausländerbehörde des Landkreises Gifhorn mitgeteilt wurde, gilt für sie, dass ihnen sofort eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt wird. Dazu ist auch, wie zuletzt noch gefordert, keine Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes mehr nötig.

Nach Empfehlungen der Bundesagentur für Arbeit können sofort ab ausgestellter Fiktionsbescheinigung Leistungen des Jobcenters bewilligt werden und nicht erst im Monat nach Ausstellung der Fiktionsbescheinigung.
Das heißt: Es ist keine Zwischengewährung von Leistungen nach dem AsylbLG notwendig.

Damit ergeben sich für bei uns neu eintreffende UkrainerInnen folgende Handlungsschritte:
1. Melden in der Ausländerbehörde Gifhorn wegen eines Aufenthaltstitels/Fiktionsbescheinigung, diese wird unverzüglich ausgestellt.
2. Beantragung von Leistungen nach dem SGB II im Jobcenter oder SGB XII im Sozialamt (Rentner und RentnerInnen). Diese Leistungen werden ab Antragstellung gewährt. Begleitend zu dieser Antragstellung sind eine Anmeldung bei einer Krankenkasse und die Eröffnung eines Kontos erforderlich.
3. Unabhängig von der Meldung bei der Ausländerbehörde des Landkreises ist außerdem eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde erforderlich.

UkrainerInnen, die direkt aus der Landesaufnahmebehörde Hannover oder aus der Sammelunterkunft Ehra-Lessien zu uns kommen, verfügen bereits über eine Fiktionsbescheinigung und können damit den ersten Schritt überspringen. Die Beantragung von Leistungen ist bei diesen Personen in der Regel auch schon erfolgt.

Heute: Lebendiger Adventskalender

Wegen Bauarbeiten in unserem Sachspendenmagazin bleibt es in der Woche vom 12. bis 17. Dezember geschlossen. Auch die Fahrradwerkstatt öffnet nicht.
Trotzdem sind wir nicht arbeitslos, denn das Weihnachtspost beschäftigt uns jetzt. Knapp 90 Geschenke für die Flüchtlingskinder wollen schön eingepackt und dann an die Paten verteilt werden.
Am Freitag, den 16.12. laden wir ein zum Lebendigen Adventskalender.
Vor dem Seiteneingang des Magazins warten Glühwein, Punsch und kleine Leckereien bei musikalischer Unterhaltung auf euch!

Sie können uns jetzt auf Instagram folgen!

Seit dem 22.11.22 (Was für ein schönes Datum!) sind wir auch bei Instagram: Hier geht´s weiter!

Zuzüge von ukrainischen Flüchtlingen im Oktober

Wie in den letzten Wochen mehrfach in den Zeitungen (siehe unten) zu lesen war, hat Anfang Oktober eine Verlegung von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Ehra in die Samtgemeinden begonnen, bei der insgesamt 500 Personen dezentral untergebracht werden. Unsere Samtgemeinde ist davon mit 205 Personen, die bis Ende Dezember zu uns kommen sollen, am stärksten betroffen. Gleichzeitig gilt seit dem 26. September, dass nun die Samtgemeinden und nicht mehr der Landkreis für die Unterbringung zuständig ist. Angesichts der ohnehin schon sehr angespannten Wohnraumsituation im südlichen Kreis Gifhorn stellt das die Samtgemeindeverwaltung vor eine riesige Aufgabe.

Zunächst sah man keine andere Möglichkeit als die Belegung der Grundschulsporthalle in Gr. Schwülper, doch abgesehen davon, dass darunter sowohl der Schulsport als auch der Vereinssport leiden müssten, ist eine längerfristige Unterbringung in einer fensterlosen Turnhalle mit völlig unzureichenden Sanitäreinrichtungen nach unserem Verständnis menschenunwürdig. Daher haben wir sofort gemeinsam mit Politik und Verwaltung eine intensive Suche nach Wohnungen und Häusern begonnen und waren auf diesem Wege so erfolgreich, dass die Turnhallenbelegung vorerst vermieden werden kann. Doch diese Suche muss fortgesetzt werden, gleichzeitig sollen Wohncontainer beschafft werden.

Durch die erste Zuweisung kamen am 06. Oktober 21 Personen in den Papenteich, eine Woche später, am 13.10. weitere 20. Durch die kurze Vorlaufzeit waren die für diese Menschen vorgesehenen Wohnungen teilweise in einem sehr schlechten Zustand und es kostete sehr viel Arbeit und Nerven, den Neuankömmlingen einen menschenwürdigen Start in unserer Samtgemeinde zu ermöglichen. Mehrere von uns waren an diesen kritischen Tagen von morgens bis abends pausenlos im Einsatz und sind dabei an ihre Grenzen gegangen. Und damit war es ja nicht getan, denn diese Menschen müssen in vielfacher Hinsicht weiter betreut werden.
Gleichzeitig steht der nächste Zuzug bevor, in der ersten Novemberwoche kommen laut Plan die nächsten 30 Leute, es wird schon jetzt nicht leicht sein, die nötigen Wohnungen bereitzustellen und vorzubereiten.

Die Flüchtlingshilfe ist jede Woche mit der Samtgemeindebürgermeisterin im Gespräch und wir werden, trotz manchmal unterschiedlicher Sicht in Detailfragen, weiterhin all unsere Möglichkeiten einsetzen, den neu bei uns ankommenden Menschen zu helfen. Wir können dank unseres Sachspendenmagazins im alten Gemeindezentrum und der aktuell wieder stark angestiegenen Spendenbereitschaft sehr wirkungsvoll mit Haushaltsgegenständen und Kleidung helfen, im geringen Umfang auch mit Möbeln. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Hilfe beim Umgang mit Behörden, Schulen, Krankenkassen, Banken und anderem. Wenn wir diejenigen dazunehmen, um die wir uns schon seit Jahren kümmern, reden wir aktuell von rund 300 Menschen, zum Jahresende werden es dann voraussichtlich mehr als 400 sein.
Um diese schwierige Aufgabe zu bewältigen, freuen wir uns über alle Papenteicherinnen und Papenteicher, die bei uns mitmachen möchten. Wir suchen zum Beispiel auch Personen, die Lust haben, in kleinen Gruppen Deutsch zu unterrichten. Man muss dazu nicht Lehrerin oder Lehrer sein, die Motivation und die Freude, im Zweierteam und in lockerer Atmosphäre mit lernwilligen Menschen umzugehen, stehen im Vordergrund.

Die Tageszeitungen berichteten:

Wohnungen sehr dringend gesucht!!

Liebe Papenteicherinnen und Papenteicher. Wie sicherlich mittlerweile allgemein bekannt ist, muss der Papenteich bis Jahresende voraussichtlich 205 ukrainische Flüchtlinge aufnehmen. Wir wissen alle, wie schwierig es ist, wegen der Nähe zu Braunschweig und Wolfsburg, im Papenteich eine Wohnung zu finden. Daher sah die Samtgemeindeverwaltung zunächst keinen anderen Ausweg, als die Turnhalle der Grundschule in Gr. Schwülper zu einer Sammelunterkunft zu machen. Dort Menschen unterzubringen, ist natürlich die schlechteste aller Möglichkeiten, abgewendet werden kann sie aber wohl nur, wenn es doch noch gelingt, anderen Wohnraum zu finden, den die Samtgemeinde dann mieten kann.
Daher appellieren wir ganz dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, nach freiem Wohnraum zu suchen. Wenn irgendwo im Papenteich ein Haus oder eine Wohnung leersteht, dann sollte alles getan werden, um diesen Wohnraum zu nutzen, auch wenn er nicht perfekt ist.
Sprechen Sie uns an oder wenden Sie sich an die Samtgemeinde, wenn Sie Wohnraum anbieten können oder von Leerständen wissen.

Kurz nach Beginn des Krieges haben sich viele Menschen bei uns gemeldet, um einzelne Zimmer in ihrer eigenen Wohnung zur Verfügung zu stellen. Doch wir wissen nicht, für wie lange die Flüchtlings bei uns bleiben werden, deshalb wurden bisher nur abgeschlossene Wohnungen belegt. Sie können klein sein, sollten aber mit Bad und Küche ausgestattet sein.

Helfen Sie der Samtgemeindeverwaltung, diese extreme Herausforderung zu meistern! Sie helfen damit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, aber Sie helfen auch unserer einheimischen Bevölkerung, denn die Belegung von Turnhallen ist menschenunwürdig und auch schädlich für den sozialen Frieden im Papenteich.