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“DIE MISSION DER LIFELINE” – Ein Film von Markus Weinberg

Das Universum Filtmtheater in Kooperation mit
Seebrücke Braunschweig und Refugium Flüchtlingshilfe e.V. Braunschweig
präsentieren

“DIE MISSION DER LIFELINE”
Ein Film von Markus Weinberg

Wann: Sonntag, 30. Juni 2019 11:15 Uhr (ohne Axel Seier und Markus Weinberg)

Ort: Universum Filmtheater Braunschweig (Dokumentarfilme im Universum)

Sie wurden verklagt, beschossen und blockiert. Wie eine Gruppe Dresdner,
gegen viele Widerstände, ein Schiff ins Mittelemeer brachte, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Ihr Ziel: Geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken retten. Dafür haben Axel Steier und das Team des Dresdner Seenotrettungsvereins “Mission Lifeline” erfolgreich Spenden gesammelt.
Mit einem eigenen Schiff sollte es ins Mittelmeer gehen. In seiner Heimatstadt Dresden schlägt Axel Steier für die Idee nicht nur Liebe entgegen.
Neben öffentlichem Hass muss er Angriffe, Ermittlungen und Prozesse aushalten. Und dann die Realität auf dem Meer: Boote voller Schutzsuchender, die vor aller Augen zu sinken beginnen, Ölverlust, Beschuss durch libysche Milizen.
Über zwei Jahre lang hat Filmemacher Markus Weinberg Axel und sein Team mit seiner Kamera begleitet – bis auf das Schiff vor der libyschen Küste, wo sich der Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische Idee entwickelt.
Internationale Bekanntheit erlangte Mission Lifeline, als das Schiff des Vereins im Juni 2018 mit 234 geretteten Schutzsuchenden an Bord tagelang einen Hafen suchte, weil kein Staat der Crew das Anlegen erlaubte.

Titel: Die Mission der Lifeline
Erscheinungsdatum:  23.05.2019
Verleih: ravir film GbR
Regie: Markus Weinberg

Weltflüchtlingstag 2019

Rote Zahlen auf dem Meiner  Marktplatz

Wer am Donnerstag, den 20. Juni in der Meiner Mitte unterwegs war, konnte sicher die große aufgestellte Zahl auf dem Marktplatz nicht übersehen. Mit einer Höhe von 115 cm und einer Gesamtbreite von etwa 650 cm stachen die signalroten 69 000 000 schon von weitem ins Auge. Zur Hälfte bestückt mit Kuscheltieren, Barbie, Windeln Socken und allerlei Spielsachen lockte das Holzgebilde etliche Neugierige an… und genau das war der Plan!

Eine Zahl, die zum Nachdenken anregen soll!

Neben vielen Menschen, die zufällig vorbei kamen und interessiert stehen blieben, bekamen wir auch Besuch von 2 Schulklassen der Meiner Grundschule, was uns besonders freute. Auch die Samtgemeindebürgermeisterin Frau Kielhorn, die Gleichstellungsbeauftragte Frau Hoffmann sowie die Kämmerin der Samtgemeinde Frau Wieloch ließen es sich nicht nehmen ebenfalls persönlich vorbei zu schauen.

Schüler der Grundschule Meine mit ihren Lehrkräften

Die Aktion sollte darauf aufmerksam machen, dass  es 2018 laut UN-Flüchtlingswerk UNHCR weltweit fast 69 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene gab. Tendenz weiter steigend. Mehr als die Hälfte davon sind Kinder, das symbolisierten die Spielsachen.

In vielen Gesprächen erfuhren wir, dass diese traurige Tatsache den meisten Menschen nicht bewusst war. Viele positive Rückmeldungen, sowohl zu der Kampagne als auch ganz allgemein bestärken uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit.

Dabei schien die Realisierung unserer Idee für den diesjährigen Weltflüchtlingstag zunächst aufgrund der allgemeinen Urlaubszeit fast aussichtslos zu sein. Doch just in dem Zeitraum wurde Herrn Seehofers „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ beschlossen. Die 21-jährige Studentin Maike Leis war darüber so entsetzt, wie Menschen, die bereits unfassbares Leid erleben mussten hier in Deutschland behandelt werden sollen (z.B. Abschiebehaft in normalen Gefängnissen), dass für sie das Fass nun überlief. Sie fasste den Entschluss, diese Idee doch noch passend zum diesjährigen Weltflüchtlingstag umzusetzen. Sie sägte alle Zahlen aus, lackierte und beklebte sie. Schön, dass junge Menschen Dinge kritisch hinterfragen und sich einmischen!

Im Hintergrund: Maike Leis

Liebe Leserinnen und Leser dieser Seite, wenn auch Sie Lust darauf haben, sich zu engagieren, bei uns sind Sie herzlich willkommen.

Berichte in den regionalen Zeitungen:

Weitere Fotos:

Die Fakten
Hinter den Kulissen
Unsere Kinder haben davon im Überfluss, …
Auch Hans-Georg Reinemann war da, hier im Gespräch mit Maike

Warum muss das alte Gemeindezentrum abgerissen werden?

Die Kreisverwaltung plant den Abriss des Magazins für 2020. Man erkennt dort offenbar leider nicht, wie wichtig dieses Gebäude für unsere Arbeit und damit für die Integration geflüchteter Menschen ist.

Eva, Tina und Doro hatten auf einen entsprechenden Artikel in der Gifhorner Rundschau mit einem sehr überzeugenden Leserbrief reagiert, den die Zeitung auch am 4. Juni in voller Länge veröffentlichte.  Zu diesem Leserbrief nahm nun am 7. Juni der Erste Kreisrat Thomas Walter nochmals Stellung, indem er auf den Zustand des Gebäudes verwies. Nachfolgend die beiden Zeitungsveröffentlichungen:

19_06_04 GR Leserbrief Eva Leis

19_06_07 GR Stellungnahme Kreisrat Walter  

Boßeltour am Maifeiertag 2019

Wie vor zwei Jahren, damals auch am 1. Mai, erwies sich unsere diesjährige Boßeltour als hervorragende Integrationsaktivität. Keine komplizierten Regeln, sondern “Learning by doing”, gemischte Mannschaften und viel Zeit zwischendurch, um sich zu unterhalten. Auch das Alter spielte keine Rolle, von 3 bis 70 war alles vertreten.

Treffpunkt war vor dem Magazin. Nach und nach fanden sich insgesamt 27 Leute ein, darunter viele Kinder. Da Dorian mit seinen noch nicht einmal 5 Monaten noch nicht aktiv mitmachte, konnten zwei gleichgroße Mannschaften gebildet werden. Gestartet wurde wieder am Ortsausgang Richtung Ohnhorst, ein Weg, der wie fürs Boßeln gemacht ist. Zwar waren bei dem schönen Wetter sehr viele Radler unterwegs, die oft kleine Unterbrechungen erzwangen, aber das ging immer ganz stressfrei und locker.

Wenn es unter uns einen Boßelkönig gab, dann war er es: Immer wenn Rafat an der Reihe war, rollte die Kugel besonders weit. So war es kein Wunder, dass seine rote Mannschaft im ersten Durchgang gewann. Dieser erste Durchgang endete am Ohnhorster Friedhof, wo mit einem Picknick eine Pause eingelegt wurde.

Alle hatten etwas mitgebracht und man konnte viele Leckereien probieren, unter anderem auch einen Geburtstagskuchen, den Eva gebacken hatte.

Für den zweiten Durchgang wurden die Mannschaften neu gemischt und damit ging es dann weiter zu den Klärteichen. Mittlerweile waren alle so gut geübt, dass es beiden Mannschaften perfekt gelang, jeweils die Kugel problemlos über die blaue Brücke zu bekommen und sie anschließend auch nicht in den Teichen zu versenken. Einzige kleine Panne: Bei zwei der Mädchen gab es schmerzhafte Bekanntschaften mit Brennnesseln.
Am Ende des 2. Durchgangs war es dann die schwarze Mannschaft, die knapp gewann. Aber eigentlich interessierte das die meisten gar nicht.
Gewinner waren letztlich alle, dazu trugen auch das schöne Wetter und die leuchtend gelben Rapsfelder bei. An einigen Stellen ließen sich auch die Nachtigallen nicht durch unsere große und laute Gruppe von ihrem Gesang abhalten.

Adham schickt die Kugel technisch perfekt auf die Reise

Ein besonderer Dank gebührt Katharina und Norbert, die die Idee zu dieser gelungenen Aktivität hatten und die sich auch um die Organisation gekümmert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der sportlichen Aktivität in der Umgebung von Meine ist auch ein Picknick vorgesehen. Dazu muss sich jeder selbst versorgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Bitte gebt den Termin an eure Schützlinge weiter.  Bei Regen findet das Boßeln allerdings nicht statt.

Die Organisatoren, Katharina und Norbert Kroll

Termine

Ergänzend zu den Angaben im Terminkalender möchte ich an dieser Stelle auf einige Besonderheiten extra hinweisen

  • Am Mittwoch, 1. Mai bleiben das Magazin und die Fahrradwerkstatt geschlossen. Stattdessen laden wir ein zu einer Boßeltour durch die Umgebung von Meine

Details zu allen Terminen im Terminkalender!

Das alte Gemeindezentrum sieht wieder aus wie neu!

Na, ja, fast jedenfalls!
Die Reinigung der Fassade, die am 27.02.19 abgeschlossen wurde, lässt das Gebäude auf jeden Fall in einem ganz anderen Licht erscheinen. Wenn dann erst einmal die Sträucher und Bäume wieder grün sind, wird das Bild noch freundlicher werden.

Die Sporthalle sieht dagegen schon wieder fast ein wenig schmutzig aus. Und schmutzig geblieben ist auch die alte Kegelbahn. Da ist es ganz gut, dass sie ein wenig hinter den Büschen verborgen bleibt.

 

Jahreshauptversammlung 2019

Am 27.02.2019 fand im alten Gemeindezentrum Meine unsere diesjährige Generalversammlung statt. Mit 21 Personen war etwa die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend. Besonders begrüßt wurden die Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn sowie Britta Herbig vom RethenTheater, die mit einem Spendenscheck über 1000 € gekommen war. Gemeinsam mit Hubert Schwaninger, der ja auch gleichzeitig Mitglied unseres Vereins ist, wurde dieser Scheck an den Vorstand überreicht. Es handelt sich um einen Überschuss aus den Aufführungen der Komödie „Natürlich gibt es Engel“ in Vordorf vom September 2018. Die engagierte Theaterspielgruppe unterstützt auf diese Weise jedes Jahr Projekte der Region, außerdem hat sie die Patenschaft für eine Flüchtlingsgruppe in Rethen übernommen.

Britta Herbig von RethenTheater überreicht den symbolischen Scheck

Im Jahresbericht von Eva Leis wurde deutlich, wie viel sich auch 2018 wieder ereignete. Zwar hat sich die Zahl der Flüchtlinge im Papenteich nicht sehr geändert, aber es gab mehrere Familienzusammenführungen, jedes Mal verbunden mit viel Bürokratie und Behördengängen. Einige Flüchtlingswohngemeinschaften wurden aufgelöst, es mussten neue Wohnungen gefunden und die damit verbundenen Formalitäten erledigt werden.
Ein dritter Bereich, der die Ehrenamtlichen in 2018 sehr beschäftigt hat, war die Integration in den Arbeitsmarkt. Etliche Geflüchtete haben Minijobs neben ihren Sprachkursen, mehrere sogar Vollzeitjobs. In zwei Fällen besteht ein Ausbildungsverhältnis. Daneben konnten Praktikumsplätze gefunden werden. Es hätten noch mehr sein können, doch leider wurde in etlichen Fällen von der Ausländerbehörde keine Arbeitserlaubnis erteilt.
Deutlich wurde in den Ausführungen von Eva Leis auch die Wichtigkeit des alten Gemeindezentrums nicht nur als Sachspendenmagazin, sondern auch als Begegnungsstätte. Woche für Woche wird es intensiv genutzt für Spendenausgabe, Deutschunterricht, Workshops, Teamsitzungen, Spielenachmittage und anderes mehr.


Kassenwart Wolfgang Stindl konnte in seinem Bericht für 2018 auf einen ausgeglichenen Haushalt verweisen, die Einnahmen stammen überwiegend aus Spenden.
Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem wurden 3 Kassenprüfer gewählt.
Frau Kielhorn ging in ihrem Grußwort auch auf die Zukunft des alten Gemeindezentrums ein, sie wies auf die Zuständigkeit des Landkreises hin und stellte in Aussicht, dass dieser das Gebäude in den nächsten 18 Monaten noch bestehen lassen würde. Mittlerweile ist die Fassade auf Kosten der Samtgemeinde mit Hochdruckreinigern gesäubert worden, so dass das Magazin optisch wieder gut zur angrenzenden Sporthalle passt.
Aus der Versammlung heraus wurde kritisiert, dass durch die Verwendung von Begriffen wie „Schrottimmobilie“ in der Öffentlichkeit ein falscher Eindruck vom Wert und den Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes entstehen könnte. Wir sind jedenfalls sehr froh und dankbar für die Möglichkeiten, die wir derzeit haben und die sicherlich im Landkreis ihresgleichen suchen.

Für besonderes Engagement wurden Lothar Matussek und Hans-Georg Reinemann mit kleinen Präsenten belohnt.

Lothar hat sich besonders um die Integration in den Arbeitsmarkt gekümmert

Schorse Reinemann hat sich besonders um die Außenansicht des Magazins gekümmert

Britta Herbig mit dem Scheck

Berichterstattung in den Gifhorner Zeitungen:

      Allerzeitung vom 02.03.19

      Gifhorner Rundschau 05.03.19

 

Runder Tisch tagte im Meiner Magazin

Der erste runde Tisch dieses Jahres für den südlichen Kreis Gifhorn fand am 11.02.19 im Magazin statt. Eingeladen hatte Herr Kühne von der Stabsstelle Integration des Landkreises Gifhorn. Gekommen waren auch die Samtgemeindebürgermeisterin Frau Kielhorn und die Gleichstellungsbeauftragte Frau Hoffmann. Die Flüchtlingshilfe Papenteich war durch 7 Personen vertreten, aus Isenbüttel war dieses Mal niemand dabei.
Herr Kühne berichtete, dass die Leitung der Stabsstelle Integration nach dem Weggang von Frau Grote noch vakant sei. Zurzeit kämen etwa 10 bis 15 Flüchtlinge pro Woche in den Landkreis, die überwiegend im Clausmoorhof und in Ehra untergebracht würden. Diesem Zuzug stehen nur wenige Ausreisen bzw. Abschiebungen gegenüber, so seien in 2018 ca. 80 Personen ausgereist.
Ein Problem seien nach wie vor mangelnde Kenntnisse bezüglich des sorgsamen Umgangs mit den Wohnungen und dem Energieverbrauch. Gedacht wird daher in Zusammenarbeit mit einer Wohnungsgesellschaft an einen “Wohnungsführerschein”. Herr Kühne weist in dem Zusammenhang auf eine Veranstaltung der Caritas am Montag, 18.02.19 im Clausmoorhof hin (Siehe Termine). Ebenfalls der besseren Information und Aufklärung soll ein neu aufgelegtes “Integrationsheft” dienen, das an Neuankömmlinge ausgehändigt werden soll und zweisprachig in verschiedenen Sprachen besser als bisher informieren soll.
In Zusammenarbeit mit Frau Hoffmann wird in diesem Jahr das Projekt “Formularhelfer” auch in Meine starten. Ausführliche Informationen dazu gibt es bereits auf dieser Website: Link zu Formularhelfer.

Die Gifhorner Rundschau berichtete:

Verbraucherschutz für Geflüchtete

Die folgende Veranstaltung ist sowohl für Helfer als auch für Geflüchtete interessant:

Montag, 18.02.19 um 18:00 Uhr:  Informationsveranstaltung zum Verbraucherschutz für Geflüchtete und Helfer,
Clausmoorhof, II. Koppelweg 143, 38518 Gifhorn
Zum Flyer:    Verbraucherschutz

Es wird während der Veranstaltung auch in französisch und arabisch übersetzt.

Das alte Meiner Gemeindezentrum soll erhalten bleiben!

Wie im Dezember an dieser Stelle bereits berichtet, möchte eine Mehrheitsgruppe im Rat der Samtgemeinde Papenteich (Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen) das alte Meiner Gemeindezentrum vor dem Abriss bewahren und für eine weitere Nutzung renovieren lassen. (mehr …)